
Leistungsumfang:
Erstellung des Bauantrages incl. stat. Berechnung mit Wärmeschutznachweis (gem. der LBauO), die Ausführungspläne und die Bauüberwachung.
Die Bauausführung erfolgt auf der Basis der Baugenehmigung, gemäß der statischen Berechnung, den derzeit gültigen DIN-Normen, den Anforderungen des Schallschutzes u. der Energieeinsparverordnung vom Oktober 2009 (EnEV), wobei Abweichungen aufgrund technischen Erfordernissen möglich sind.
Vertragsgrundlage ist die VOB/B, Gewährleistung 5 Jahre.
Die Bauleistung beginnt ab UK Bodenplatte.
Baustelleneinrichtung:
Die Baustelleneinrichtung umfasst das Aufstellen und Einmessen des Schnurgerüstes, Aufbau der notwendigen Unterkünfte, Baustellen-WC einschließlich Unterhaltung, das Bereitstellen sonstiger notwendiger Geräte, die für die Baumaßnahme notwendig sind, sowie deren Abbau.
Notwendige Baustellensicherung (Bauzaun) falls notwendig.
Sicherung gegen anfallendes Tagwasser.
Einmessung:
Die Katastermäßige Gebäudeeinmessung wird vom Vermessungs – u. Katasteramt nach Fertigstellung der Baumaßnahme automatisch ausgeführt. Die Kosten hierfür sind im Festpreis nicht enthalten.
Bodengutachten:
Das Bodengutachten liefert der Bauherr. Eventuelle Mehrkosten für Bodenaustausch bzw. erreichen der Tragfähigkeit trägt der Bauherr.
Erdarbeiten:
Die Erdarbeiten sind im Leistungsumfang nicht enthalten.
Erschließung:
Die Kosten für Energie, Wasser u. Medien sind im Leistungsumfang nicht enthalten und werden vom Versorger gesondert in Rechnung gestellt.
Bauwasser – Baustrom:
Die Kosten des Bauwasser - und des Stromverbrauchs, sowie deren Anschlüsse, trägt der Bauherr. Die Kosten werden vom Versorger in Rechnung gestellt.
Entwässerung:
Schmutz – und Regenwasserleitungen aus KG – Rohr, vom Gebäudeinnern bis 1m vor Außenkante Bodenplatte.
Der Anschluss an den öffentlichen Kanal ist im Festpreis nicht enthalten (gehört zu den Erdarbeiten).
Mauerarbeiten:
Außenwände d = 24 cm, Innenwände d = 11.5 cm, aus Bims, in allen Geschossen.
Druckfestigkeit gem. statischer Berechnung.
Die Rohbauhöhe beträgt im KG (bei Gebäuden mit Keller) und im EG ca. 2.625 m.
Die lichte fertige Höhe beträgt je nach Fußbodenaufbau zwischen 2.45 m und ca. 2.50 m.
Beton – u. Stahlbetonarbeiten:
Bodenplatte: gem. stat. Berechnung.
Decke KG (bei Gebäuden mit Keller): Stahlbetonmassivdecke nach Statik, tapezierfertig
Decke EG: Stahlbetonmassivdecke nach Statik, tapezierfertig.
Abdichtung der Kelleraußenwände (nur bei Gebäuden mit Keller):
Die Abdichtung erfolgt nach DIN 18195 (gem. Bodengutachten)
Drainage nach DIN 4095
Dachkonstruktion incl. Gerüstbauarbeiten:
Satteldach mit Sparren und Pfetten (gem. Plan), nach Statik, Holz imprägniert nach Vorschrift.
Kehlbalkenebene als oberer Abschluss (Decke) im DG.
Dachüberstände mit N+F auf der Oberseite der Sparren, Farbe: hellbraun.
Dachneigung und Dachüberstände gem. den Plänen.
Eindeckung mit Betondachsteinen auf Unterspannbahn, Farbe: rot, braun oder schwarz
Dachrinnen und Fallrohre in Zink.
Außenputz:
Wärmedämmverbundsystem gem. Wärmeschutzverordnung (EnEV) mit mineralischem Oberputz in weiß, Körnung ca. 3 mm.
Spritzsockel glatt gefilzt und grau gestrichen, h = ca. 25 - 30 cm mit Zementputz P3, nach DIN 18195.
Estricharbeiten:
Schweißbahn V60 S4 auf Bodenplatte (nach DIN 18195). Schwimmender Estrich in allen Geschossen.
Zementestrich inkl. Unterkonstruktion nach DIN 18560.
Gesamtaufbauhöhe ca. 14 cm.
Innenputzarbeiten:
Innenputz als Maschinenputz, tapezierfertig in allen Geschossen, im Bad für Feuchträume geeignet.
Deckenstöße Tapezierfertig verspachtelt.
Maler – u. Tapezierarbeiten:
Eigenleistung des Bauherrn
Treppen:
KG – EG (bei Gebäuden mit Keller): Fertigteiltreppe mit Holzstufen (Buche), incl. Geländer und Massivholzhandlauf - gem. Prospekte, Fotos -.
EG – DG: wie vor
Fenster / Rollläden:
Weiße Kunststofffenster mit Pilzkopfverriegelung, Fabr. FeBa (gem. Prospekt) mit Dreifachverglasung, Ug = 0,7 W/m²K, als Dreh – Kippfenster, bzw. Dreh – Kippterrassentür, Außenbänke in Aluminium weiß, Innenbänke in Kunststoff weiß. Rollläden mit Gurt. Schalldämmmaß Glas 32 dB.
Hauseingangstür:
Eingangstür mit Dreifachverriegelung in Kunststoff weiß Fabr. FeBa,
Griff: EAS 500, mit Profilzylinderschloss. - gem. Prospekt -
Innentüren: Eigenleistung des Bauherrn
Fliesen: Eigenleistung des Bauherrn
Bodenbeläge:
Eigenleistung des Bauherrn
Raumseitige Innenverkleidung der Dachschrägen, Dachdämmung, Dampfsperre:
Eigenleistung des Bauherrn
Sanitärrohinstallation:
Abwasserrohre aus Kunststoff (KA), einschließlich Formstücke in den erforderlichen Querschnitten, Hauptleitungen über Dach entlüftet. Kaltwasserleitung an bauseits erstelltem Wasserzähler des Versorgers angeschlossen.
Warmwasserleitungen gedämmt mit Überdruckventil. Anschlüsse für Armaturen gem. der Sanitärfertiginstallation.
Sanitärfertiginstallation:
WC EG:
- Wandhängendes WC als Tiefspüler mit UP Spülkasten, Kunststoffsitz mit Deckel
- Handwaschbecken mit Einhebelmischbatterie für Warm – u. Kaltwasser
HWR:
- Waschmaschinenanschluss
- Ausgussbecken
Bad OG :
- Wandhängendes WC als Tiefspüler mit UP Spülkasten, Kunststoffsitz mit Deckel
- Handwaschbecken mit Einhebelmischbatterie für Warm – u. Kaltwasser
- Emaillierte Stahlblechwanne 170/75 cm auf Fußgestell mit
Einhebel – Wannenfüll – u. Brausebatterie mit Brauseschlauch aus Metaflex
Incl. Handbrause, Ab – u. Überlaufgarnitur mit Excenter.
Dusche begehbar mit Brausebatterie und Brauseschlauch aus Metaflex,
ohne Duschabtrennung
Armaturen und Objekte: Fabr. V+B und Grohe (Armaturenklasse 1), od. gleichwertig
Küche:
- Eckventil für Kalt – u. Warmwasser
- Abfluss Spüle
Außenbereich:
- eine Außenzapfstelle mit Entleerungsmöglichkeit.
Heizung:
Erzeugung: Gas – Brennwertgerät kombiniert mit Warmwasserspeicher und Solaranlage; Witterungsgef. Regelung. Fabr. Brötje. (je nach baul. Gegebenheit, stehend od. hängend
Solaranlage mit 2 Flachkollektoren.
Verteilung: erfolgt über Fußbodenheizung Fabr. Cosmo mit Einzelraumregelung, in allen beheizten Räumen.
Die Trinkwassererwärmung erfolgt zentral über die Heizungsanlage.
Elektroinstallation:
Die gesamte Elektroinstallation erfolgt nach Vorschriften und Richtlinien der VDE und den einschlägigen DIN – Normen, als Unterputzausführung. Sie beginnt ab Panzerkasten. Anordnung der Schalter, Steckdosen und Brennstellen können, soweit dies vom jeweiligen Baufortschritt möglich ist, vom Bauherrn selbst bestimmt werden. Leitungen: NYM - Mantelleitungen. Leitungen für TV werden sternförmig verlegt, für den späteren Einbau einer Sat – Anlage oder Anschluss ans Kabelnetz der Telekom. Zählerschrank im EG als Aufbaukasten. Stromkreise nach Vorschrift. Schalter und Steckdosen: Fabr. Merten M-Smart polarweiß glänzend. Rauchmelder 3 Stck, Klingelanlage als Gegensprechanlage Fabr. Mehrdraht Sfera Bticino mit 2 Telefonen.
Wohnen:
1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung
1 Deckenbrennstelle als Wechselschaltung
6 Steckdosen
1 TV – Dose für Kabel – oder. Sat. Anschluss
Essen:
1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung
5 Steckdosen
Küche:
1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung
1 400V-Anschluß E-Herd
11 Steckdosen
Flur, 1 Deckenbrennstelle als Wechselschaltung
Diele 1 Steckdose
WC:
1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung
1 Steckdose
1 Anschl. Für Spiegelbeleuchtung
Kind, 1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung
Arbeiten:
5 Steckdosen
1 Antennendose für Kabel - oder. Sat. Anschluss
1 Telefonanschluß
Eltern: Wie vor, jedoch eine Wechselschaltung anstatt Ausschaltung
Terrasse: 1 Steckdose
1 Brennstelle, + 1 Schalter, von innen abschaltbar
Bad: 1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung
2 Steckdosen
1 Wandbrennstelle als Ausschaltung
Keller: 1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung, 2 Steckdosen (pro Kellerraum)
HWR:
1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung
1 Steckdose
1 Steckdose für Waschmaschine
1 Steckdose für Trockner
Außen: 1 Wandbrennstelle als Ausschaltung
1 Steckdose
Garage: 1 Deckenbrennstelle als Ausschaltung, 2 Steckdosen
Allgemeines: 1 Potentialausgleich für die gesamten Rohrleitungen.
Bauschuttentsorgung:
Der Bauschutt wird von den einzelnen Firmen selbst entsorgt.
Schnurgerüst:
Zur Herstellung des Schnurgerüstes und der Gebäudeabsteckung müssen die Grenzsteine sichtbar vorhanden sein. Wenn dies nicht der Fall ist, gehen eventuelle Mehrkosten, für die Neueinmessung, zu Lasten des Bauherrn.
Allgemeines:
Änderungen aufgrund technischer Erfordernisse, einer Weiterentwicklung o.ä. sowie aufgrund behördlicher Auflagen bleiben Ausdrücklich vorbehalten.
Die Gewährleistung beträgt fünf Jahre nach BGB. Für eingebaute Geräte, Pumpen, Schalt – u. Sicherungselemente sowie aller beweglichen Teile beträgt die Gewährleistung 2 Jahre.
Für die Heizungsanlage muss zur Sicherung der Gewährleistung ein Wartungsvertrag ab Abnahme der Anlage mit dem Installateur abgeschlossen werden.
Für Eigenleistungen des Bauherrn wird keine Gewährleistung und Haftung übernommen.